Parodontologie

Parodontologie - eine Volkskrankheit?


Einleitung

Parodontologie Rostock

Vorsichtigen Schätzungen zufolge rechnet man damit, dass jeder Zweite der über 40-Jährigen an Parodontose leidet. Häufig fängt es mit einem harmlosen Zahnfleischbluten an, am Ende fällt der Zahn aus. Wer einmal eine Parodontose hat, wird lebenslang mit ihr zu tun haben und nur durch regelmäßige Behandlung einen Zahnfleischrückgang verhindern können.

Frau Tiede, Spezialistin für Parodontologie, wird Ihnen erläutern, dass eine Entzündung des zahntragenden Gewebes in der Regel das Werk von Bakterien ist. Aus anfänglichen Zahnbelag aus lebenden und abgestorbenen Bakterien kann es bei unzureichender Mundhygiene bereits nach kurzer Zeit zur Umwandlung zu Zahnstein kommen. Jener bietet durch seine raue Oberflächenstruktur hervorragende Wachstumsbedingungen für weitere Bakterien.

Erfolgt dann keine umfassende Reinigung, kann sich das Zahnfleisch entzünden (Gingivitis). Es schwillt an und bildet im Bereich des Zahnansatzes eine Tasche, in der sich die Bakterien besonders geschützt vermehren können. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wäre eine Zahnreinigung dringend notwendig um ein weiteres Fortschreiten der Krankheit zu vermeiden. Kommt es zu keiner Behandlung, führt dies in letzter Konsequenz zu einer Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) bis hin zu einer fortschreitenden Lockerung und schließlich zum Verlust der betroffenen Zähne.

Parodontitistherapie

Parodontitistherapie:

Zum Glück gibt es heutzutage sehr schonende Methoden zur Zahnfleischbehandlung. Jedoch geht jeder Parodontosebehandlung eine umfangreiche Vorbehandlung und genaue Diagnose voraus. Um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen hat Frau Tiede eine fachlich fundierte und wissenschaftlich abgesicherte Vorgehensweise entwickelt.

In der Parodontose- Vorbehandlung bei Ihrer Rostocker Parodontologin wird die Hauptursache der Parodontitis aus den Zahnfleischtaschen und der gesamten Mundhöhle deutlich reduziert im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung. Um eine erneute Ausbreitung der Bakterien zu verhindern, ist eine optimale Mundhygiene unumgänglich. Frau Tiede und Sophie Hinrichs stehen dort jederzeit unterstützend zur Seite. In vielen Fällen erreichen wir schon dadurch eine wesentliche Besserung der Symptome.

Die Mitarbeit unserer Patienten bei der häuslichen Zahnpflege wird geschult und ist ebenfalls von großer Bedeutung. Desinfizierende Spüllösungen oder lokal wirkende Chlorhexidin-Chips unterstützen die Behandlung. Durch diese Maßnahmen wird den Bakterien der Nährboden entzogen und die Entzündung des Zahnfleisches kann zurückgehen. Ziel unserer Therapie ist ein entzündungs- und belagsfreier Zahnhalteapparat.

Die eigentliche Parodontitis/Parodontose-Behandlung wird vom Zahnarzt in zwei bis vier Sitzungen durchgeführt. Meist erfolgt dies mit lokaler Injektion. Mit unserem EMS-Gerät werden per Ultraschallscaling und mit Handküretten sämtliche Beläge und Konkremente oberhalb und insbesondere unterhalb des Zahnfleischsaums entfernt, anschließend werden die Wurzeloberflächen gereinigt und geglättet. In Fällen wo ein Verdacht auf gefährliche Pa-pathogene Keime besteht, kann ein DNS-Sondentest durchgeführt werden. Eine Papierspitze saugt das Taschensekret mit den Bakterien auf und wird in ein Speziallabor zur Identifizierung der Keime geschickt. Bei positivem Befund ist eine spezielle Antibiotikabehandlung im Anschluss an die Pa-Behandlung notwendig. Unser Ziel ist es, die Pa-Behandlung möglichst schonend und ohne chirurgische Maßnahmen durchzuführen.

Bei einer fortgeschrittenen Parodontitis kann eine weitere Behandlungsphase erforderlich sein. Es werden anatomische Problembereiche chirurgisch korrigiert, so dass eine „zahnfleischtaschenfreie“ und hygienefähige Situation entsteht. Diese ermöglicht eine vorhersagbare Erhaltung der Zähne und der Mundgesundheit.

Seien wir nett zu unserem Mund und pflegen wir ihn sorgsam!

Rezessionsdeckung

Rezessionsdeckung:

Eine Rezession am Zahn bedeutet einem Rückgang des Zahnfleisches und des den Zahn umgebenden Gewebes. Es kommt zu freiliegenden Zahnhälsen und Wurzeloberflächen. Schmerzhaften Beschwerden kommen. Auch die Kariesbildung wird erheblich erleichtert. Die Ursachen können vielfältig sein - lassen sich in einem persönlichen Gespräch in unserer Praxis in Rostock beraten.

Nach einer ausgiebigen Diagnostik gibt es die Möglichkeit in einem chirurgischen Eingriff freiliegende Zahnhälse und Wurzeloberflächen zu decken. Das Ergebnis ist nicht nur ästhetisch überwältigend, es lindert auch die oben geführten Probleme wie Hitze- und Kälteempfindlichkeit und erhöhte Kariesgefahr. Es gibt eine Fülle verschiedener Operationstechniken, um dieses Ziel zu erreichen welche Frau Tiede im Rahmen ihrer Masterausbildung zur spezialisierten Parodontologin erlernt hat. Durch die lokale „Verschiebung“ von Gewebe oder die Verpflanzung von Gewebe, welches in der Regel am Gaumen entnommen wird, können jene Transplantate zur Regeneration des Zahnfleisches nach dessen Rückgang eingesetzt werden.

Körpereigenes Gewebe eignet sich grundsätzlich am besten für eine Verpflanzung. Frau Tiede setzt diese Methode sehr häufig in der Implantologie und Parodontologie ein. Die für Ihre individuelle Situation optimale Vorgehensweise wird in einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen besprochen.

Ästhetische Kieferrekonstruktion

Ästhetische Kieferrekonstruktion:

Deformierter Kiefer erschwert die Anpassung von Zahnersatz. Es kann außerdem zu kosmetischen und phonetischen Beeinträchtigungen kommen. Durch Verpflanzung von oder körpereigenem Knochen, lassen sich solche Defekte, dank Ihrer Fachfrau für Parodontologie, vollständig korrigieren und zu einem kosmetisch und funktionell hervorragenden Ergebnis rekonstruieren. Da sich körpereigenes Gewebe grundsätzlich am besten für eine Verpflanzung eignet, kommt diese Methode in unserer Praxis in Rostock sehr häufig zum Einsatz.

Kontakt

Zahnarztpraxis Tiede
Anna-Seghers-Ring 2
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