Zahnfüllungen

Zahnfüllungen - die Qual der Wahl?


Zahnfüllungen

4 Jahre Garantie

Ein Loch im Zahn - was nun? Amalgam, Kunststoff, Gold, Keramik, konventionelle Technik, Adhäsivtechnik, Glasionomer, Komposite etc. pp. Kann man da als Laie noch durchblicken? Kann man, doch besser ist es, es gar nicht so weit kommen zu lassen.

Minimale bis mittelschwere Kariesdefekte im Front- oder Seitenzahnbereich sind ein Fall für die klassische Füllungstherapie. Dabei geht es sowohl darum, den Ist-Zustand des Zahnes solange wie möglich zu konservieren als auch eine belastbare und optisch unauffällige Lösung zu finden.

Auch wenn die Behandlung in der Regel kaum Schmerzen verursacht, erhalten Sie auf Wunsch natürlich eine lokale Betäubung. Sobald sie wirkt, entfernen wir sorgfältig sämtliche betroffene Zahnsubstanz, um einem Fortschreiten der Erkrankung durch verbleibende Herde vorzubeugen.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Stabilität des Zahnes im wesentlichen davon abhängt, wie viel Substanz noch absolut intakt ist.

Prophylaxe ist sehr wichtig - gesunde Zähne ein Leben lang

Sie verstehen jetzt vielleicht, warum die Prophylaxe bei uns im Zentrum unserer Praxisphilosophie steht. "Verhütung und Vorsorge" ist fast alles - unsere zahnärztliche Kunst kann "nur" sehr hochwertig reparieren. Die Qualität des Original-Zahns ist dabei nie wieder vollständig zu erreichen.

Amalgamfüllung

Die Amalgamfüllung

Grundsätzlich ist Amalgam - was die Dauerhaftigkeit, Belastbarkeit und Abriebstärke betrifft - ein sehr gutes Füllungsmaterial. Darüber hinaus verfügt es über ein exzellentes Preis-Leistung-Verhältnis.

Pro oder Contra Amalgam

Aufgrund der immerwährenden Diskussionen - ausgelöst wegen seiner giftigen Anteile an Quecksilber und seiner allergischen Potenz - gibt es kaum einen zahnärztlichen Füllungswerkstoff, der wissenschaftlich so genau untersucht worden ist. Das Ergebnis: Eine generelle, bei jedem Patienten eintretende Schädigung durch Amalgamfüllungen, lässt sich nicht nachweisen. Doch das Problem liegt eben nicht zuletzt darin, dass Amalgam einen erheblichen Risikofaktor für die Gesundheit darstellen kann.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BIAM) hat den Gebrauch von Amalgam erheblich eingeschränkt. Die neueste "Gebrauchsanweisung" beinhaltet u.a.:

  • Amalgam im Kaubereich nur dann verwenden, wenn keine andere plastische Füllungsart möglich ist
  • nicht in der Nähe chemisch höherwertiger Werkstoffe (z. B. Gold) verwenden, da es einen Ionenfluß auslösen kann
  • nicht während Schwangerschaft und Stillzeit
  • nicht bei Kindern
  • nicht bei eingeschränkter Nierenfunktion
  • nicht bei Quecksilberallergie

Letztendlich haben wir uns aufgrund des medizinischen Risikos und EU- Richtlinen dazu entschieden, Amalgam als Füllungsmaterial nicht mehr zu verwenden. Wir bieten stattdessen als Alternative ein Amalgamersatzmaterial an, welches ohne Zuzahlung und mit einer Gewährleistung von 2 Jahren vollständig über die Krankenkasse abgerechnet werden kann. Es ist als alternatives Basisfüllungsmaterial zugelassen.

Welche Alternativen zu einer Amalgamfüllung gibt es?

Alternativ kommt bei kleinen und mittelgroßen Defekten eine Versorgung mittels einer Kunststofffüllung in Frage. Bei großen Defekten entspräche eine vollkeramische oder goldgegossene Einlagefüllung der besten Versorgung des Zahnes. Wir Informieren Sie gern über Alternativen, selbstverständlich mit einer detaillierten Kostenübersicht.

Moderne Kunststofffüllung

4 Jahre Garantie

Die moderne Kunststofffüllung

Die moderne, hochwertigere Version der Kunststofffüllung ist adhäsiv verarbeitetes Komposit.

"Adhäsiv" heißt, dass über spezielle Flüssigkeitssysteme eine Schmelz- und Dentinhaftung erzielt wird, so dass zusätzlich zur mechanischen eine durchgehende chemische Bindung zwischen Zahnsubstanz und Füllungsmaterial vorhanden ist. Dies erhöht die Lebensdauer der Füllungen erheblich, da die Bildung von Spalten zwischen Füllung und Zahn verhindert wird. Außerdem sind Komposite härter. Der Begriff Komposit kommt nämlich von der englischen Bezeichnung "composite materials", was so viel heißt wie zusammengesetztes Material. In der Kunststoffmatrix sind Keramikpartikel, um mehr Härte und Stabilität zu bekommen.

Das Komposit wird dabei Schicht für Schicht direkt im Zahn modelliert und mit einem Speziallicht gehärtet. So wird einer Schrumpfung des Materials vorgebeugt und ein optimaler Randschluss gewährleistet.

Sehr große Defekte sind für eine Versorgung mittels Kunststoff aber nicht unbedingt zu empfehlen. Die Materialbeständigkeit liegt deutlich unter der für Keramik oder Gold. Überproportionaler Verschleiß sowie eine früher notwendig werdende Neuversorgung wären hier die Nachteile.

Welche Alternativen zu einer Kunststofffüllung gibt es?

Alternativ kommt bei großen Defekten eine vollkeramische oder goldgegossene Einlagefüllung oder Teilkrone in Frage. Wir informieren Sie gern über Alternativen, selbstverständlich mit einer detaillierten Kostenübersicht.

Inlays und Teilkronen

Zahnkronen Rostock

Inlays und Teilkronen aus Gold oder Keramik

Bei ausgedehnten Defekten im kaubelasteten Seitenzahnbereich empfehlen wir laborgefertigte Einlagefüllungen, so genannte Inlays oder Teilkronen. Sie können aus Gold oder Keramik gefertigt werden. Beide Varianten zeichnen sich gleichermaßen durch eine sehr lange Lebensdauer aus.

Aus ästhetischen Gründen entscheiden sich die meisten unserer Patienten für Keramik. Zur Versorgung mit Inlays sind zwei Termine notwendig. Beim ersten Termin werden die Zähne vorbereitet, indem die entsprechende Form in den Zahn gebracht wird. Anschließend werden die Zähne abgeformt und provisorisch gefüllt. In der zweiten Sitzung nach ungefähr einer Woche werden die fertigen Inlays mit speziellen Zementen eingesetzt bzw. eingeklebt. Die laborgefertigten Einlagefüllungen sind sehr hart und dadurch dimensionsstabil und abriebfest. Zudem weisen sie eine Passgenauigkeit auf, die einer Kontrolle unter dem Mikroskop standhält.

Welche Technik und welches Material in welchem Fall die sinnvollste Wahl ist, muss schlussendlich im Einzelfall entschieden werden. Grundsätzlich kann man sagen, dass oftmals ein zunächst höherer Aufwand besser ist, um langfristigem Zahnsubstanzverlust vorzubeugen. Bei jedem Austausch von Füllungen geht nämlich Zahnsubstanz verloren, so dass oft eine Überkronung nicht mehr zu vermeiden ist.

Fachkreise sind sich darüber einig, dass das außerhalb des Mundes gefertigte Inlay (Einlagefüllung) heute die besten Chancen bietet, einen kariösen Zahn dauerhaft zahnsubstanzerhaltend zu versorgen.

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